Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin in Chemnitz, Mittelsachsen, Erzgebirge, Vogtland

Arbeitsschutz-Zentrum für Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Vogtland, Zwickau mit Service-Center Chemnitz

  • Die Betreuung Ihres Unternehmens im Arbeitsschutz koordinieren wir von unserem Service-Center Chemnitz aus, wo ein Team aus Betriebsärzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit und Arbeitspsychologen im Einsatz ist. 
  • Zentrumsleitung Sachsen West: Andre Christen, Fachkraft für Arbeitssicherheit.

ias health & safety GmbH

Service Center Chemnitz

Brückenstraße 4

09111 Chemnitz

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Betreuung in Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Brandschutz in Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Vogtland, Zwickau
Ob es um Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) oder Brandschutz oder Spielplatzprüfungen in  Chemnitz, Frankenberg, Hainichen, Burgstädt, Zwickau, Meerane, Glauchau, Werdau, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Stollberg, Flöha, Döbeln, Freiberg, Mittweida, Plauen, Zschopau oder Marienberg geht - von uns erhalten Sie alle Leistungen kompetent aus einer Hand.

 

Arbeitsmedizin Chemnitz, Sachsen

Experten für Gefährdungsbeurteilung in Chemnitz, Sachsen

Brandschutzbeauftragter in Chemnitz, Sachsen

Sicherheitsfachkraft in Chemnitz, Sachsen

Experten-Tipp zum Arbeitsschutz

Schutz vor Lärm am Arbeitsplatz

Lärm wird individuell unterschiedlich wahrgenommen. Doch anhand des Schalldruckpegels lässt sich ein objektiver Wert einer Geräuschkulisse ermitteln. Unter Lärm versteht man alle Geräusche, die als störend empfunden werden oder gesundheitsschädlich sind. Unsere Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten Sie gerne zu Arbeitsschutzmaßnahmen bezüglich Lärm am Arbeitsplatz.

 

Typische Arbeitsplätze mit Lärmbelastung finden sich unter anderem in der Metall- und Holzbearbeitung, der Bauwirtschaft und der Druckindustrie. Die größten Lärmquellen in Büros sind Geräte und Gespräche anderer Mitarbeiter. Ein störender Hintergrundlärm entsteht vor allem durch Tastaturgeräusche und die Lüftung von Drucker und Kopierer. Ältere PCs sind bei normalem Betrieb oft unverhältnismäßig laut. Aus diesem Grund wird in Büros ein maximaler Schallpegel von 55 Dezibel empfohlen. Bei anspruchsvollen Aufgaben wären 35 - 45 Dezibel ideal. Dies ist nicht immer zu gewährleisten, doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Lärm zu verringern. So raten unsere Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit:

  • zum Kauf geräuscharmer Geräte,
  • zur Raumgestaltung durch schallabsorbierende Materialien und
  • zur Isolierung von lauten Druckern oder Kopierern in separaten Räumen.

 

Auswirkungen von Lärm

Doch nicht nur laute Geräusche sind störend. Besonders Gespräche von Kollegen lenken auch dann von der Arbeit ab, wenn sie nur leise geführt werden, denn Gespräche sind Geräusche mit Informationsgehalt. Weghören fällt hier meist schwer. Eine laute Unterhaltung kann bis zu 65 Dezibel erreichen und damit auch die Stressgrenze von 60 Dezibel überschreiten.  So erläutern unsere Arbeitsmediziner: Ist man bei geistig anspruchsvollen Tätigkeiten einer starken Lärmeinwirkung ausgesetzt, kann dies die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und zu vorzeitiger Ermüdung sowie zu körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen führen. Denn der Versuch, störende Geräuscheinwirkungen aus dem Bewusstsein zu verdrängen, verringert das Konzentrationsvermögen, erschwert die Arbeit und führt zu vermehrten Fehlern. Weitere Folgen sind Stress, Nervosität und Schwierigkeiten bei Problemlösungen. Hört man ein Pfeifen, Rauschen oder Summen im Ohr, sind oft schon Ruhe und Erholung hilfreich. Spätestens am nächsten Tag oder bei zusätzlichen Beschwerden sollte allerdings ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Ein enormer zusätzlicher Störfaktor kann Außenlärm, z.B. Verkehrslärm sein. Bei Dauerlärm, z.B. an einer Durchgangsstraße kann das vegetative Nervensystem bereits Schädigungen erleiden und es entsteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Gehörschutz am Arbeitsplatz

Dauernde erhöhte Lärmbelastung kann darüber hinaus auch zu Schwerhörigkeit führen. Unsere Sicherheitsfachkräfte weisen darauf hin, dass als Grenzwert ein Tages-Lärmexpositionspegel von 80 Dezibel gilt – das entspricht in etwa der Lautstärke vorbeifahrender Autos. In einer Arbeitsumgebung mit hohem Schallpegel, zum Beispiel an Flughäfen, im Straßenbau oder an bestimmten Industriemaschinen, ist daher das Tragen von Gehörschutz am Arbeitsplatz ab 85 Dezibel gesetzlich vorgeschrieben. Ferner wird auch gefordert, dass der Arbeitgeber ab 80 Dezibel den Mitarbeitern im Lärmbereich geeigneten Gehörschutz zur Verfügung stellt.

 

 

Fazit zu Lärmschutzmaßnahmen im Betrieb

  • Der Schutz vor Lärm am Arbeitsplatz ist grundsätzlich wichtig, fällt den Arbeitsbedingungen entsprechend jedoch unterschiedlich aus. Ein Beschäftigter im produzierenden Gewerbe bedarf natürlich anderer Lärmschutzmaßnahmen als ein Mitarbeiter im Büro. Dennoch sollte die Lärmbelastung am Bildschirmarbeitsplatz nicht unterschätzt und, so weit es geht, behoben werden.
  • Der Verkehrslärm der benachbarten Straße lässt sich durch schallisolierte Fenster, Fassaden und Türen aussperren und Geräusche innerhalb des Büros können durch schalldämpfende Decken, Böden und Trennwände deutlich verringert werden.
  • Ein Gespräch der Kollegen lässt schnell den Gedanken- und Geduldsfaden reißen, daher ist es sinnvoll, einen eigenen Raum für Besprechungen zu haben.

Einsatzgebiet unserer Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitspsychologen vom Service-Center Chemnitz:

Chemnitz, Frankenberg, Hainichen, Burgstädt, Zwickau, Meerane, Glauchau, Werdau, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Stollberg, Flöha, Döbeln, Freiberg, Mittweida, Plauen, Zschopau, Marienberg und Umgebung.

Kontakt zum Vertrieb:

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