Körpergewicht

Deutliches Über- oder Untergewicht beeinträchtigen Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wer unter Übergewicht leidet, bekommt meist Herz-Kreislaufprobleme, wodurch ein erhöhtes Infarktrisiko besteht, hat Gelenk- und Rückenprobleme sowie ein erhöhtes Risiko, an Diabetes und Arteriosklerose zu erkranken.

 

Ihr Ziel:

  • Lassen Sie von Arzt oder Ernährungsexperten ermitteln, ob Ihr Gewicht zur Ihrer Körpergröße angemessen ist.
  • Prüfen Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten. Stellen Sie auf eine ausgewogene Ernährung um. Hier unsere Tipps für eine gesunde Ernährung.
  • Wichtig für Übergewichtige: Bewegung. Hier Tipps für mehr Bewegung im Alltag.
  • Lassen Sie sich beraten, um die Auslöser möglicher Essstörungen zu finden. Denn psychische Belastungen wie Mobbing, Unterforderung, Überforderung, Stress können Essstörungen auslösen. Daneben kann auch eine andere Erkrankung oder die Einnahme von Medikamenten zu einer starken Gewichtszunahme oder -abnahme führen.

 

Es gibt verschiedene Methoden, mit denen sich Unter- oder Übergewicht und damit eine mögliche Risikoerhöhung bezüglich Folgeerkrankungen ermittelt lässt. Hier eine Auswahl:

 

Body-Mass-Index (BMI):
Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts in Bezug zur Körpergröße. Der BMI ist nur ein Richtwert, da er weder Alter, Statur, Geschlecht noch die Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe berücksichtigt.

 

Taille-Hüft-Verhältnis:
Der Taille-Hüft-Quotient gibt das Verhältnis von Bauch- zu Hüftumfang an und zeigt wo die Fettdepots sitzen. Bauchbetontes Übergewicht (Apfeltyp) bedeutet meist ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

 

Der Bauchumfang:
Mit der Messung des Bauchumfangs kann das in der Bauchhöhle liegende Fettgewebe bestimmt werden. Ein erhöhter Bauchumfang gilt als wichtiger Risikofaktor für das Auftreten von Herzkrankheiten, Schlaganfall und Diabetes mellitus Typ 2.