Gefährdungsbeurteilung  

Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften fordern die Beurteilung der Gefährdung und Belastung, die für Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen entstehen können. Nach Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und Betriebssicherheitsverordnung hat der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen zu ermitteln, die für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten erforderlich sind. Die Schutzmaßnahmen sind auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und zu dokumentieren.

 

Unsere Leistungen zur Gefährdungs- und Belastungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Zusätzlich bieten wir:

Rechtlicher Hintergrund zur Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im Arbeitsschutzgesetz gefordert

Durch Ergänzungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) in 2013 ist noch deutlicher klargestellt worden, dass sich

  • die geforderte Gefährdungsbeurteilung auch auf psychische Belastungen bei der Arbeit bezieht und
  • der Gesundheitsbegriff neben der physischen auch die psychische Gesundheit der Beschäftigten umfasst.

Im Ausschussverfahren des Bundesrats wurde außerdem die Streichung der Ausnahme von § 6 Abs. 1 Satz 3 und 4 ArbSchG durchgesetzt. Diese beinhaltete die Befreiung von Kleinbetrieben (bis max. 10 Beschäftigte) von der Pflicht zur Dokumentation der Ergebnisse der durchgeführten Gefährdungsbeurteilung.

Verfahren zur Erfassung und Beurteilung psychischer Belastung bei der Arbeit

 

Vorschriften

Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften fordern die Beurteilung der Gefährdung und Belastung, die für Beschäftigte an ihren Arbeitsplätzen entstehen können. Nach Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung hat der Arbeitgeber Schutzmaßnahmen zu ermitteln, die für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten erforderlich sind. Die Schutzmaßnahmen sind auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und zu dokumentieren. Spezielle Gefährdungsbeurteilungen sind beim Umgang mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen (pathogene Viren, Bakterien, Pilze) aufgrund der Gefahrstoffverordnung und Biostoffverordnung durch den Arbeitgeber zu erstellen.

Staatliche und berufsgenossenschaftliche Vorschriften